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Laufende Hilfsprojekte

Jugendzentrum „La Dolorosa“, Quito

Seit 2007 hilft das Jugendzentrum „La Dolorosa“ in Ecuadors Hauptstadt Quito in die Drogenabhängigkeit abgerutschten Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren, um Ihnen einen Ausstieg aus der Drogenabhängigkeit zu ermöglichen und ein neues besseres Leben aufzubauen.

 

Ziel des Zentrums ist es, den Kreislauf der Drogenabhängigkeit zu unterbrechen und die Jugendlichen zu behandeln, die sich durch den Drogenkonsum von ihren Familien, der Schule und der Gesellschaft abgewendet haben, aber eine zweite Chance suchen. Auch Jugendliche, die in Gefahr sind, aus Perspektivlosigkeit ins Drogenmilieu abzurutschen, werden hier angesprochen und über die Folgen des Drogenkonsums aufgeklärt. So werden etwa Aufklärungskampagnen in Schulen unterhalten. Träger der Organisation ist der katholische Orden der Terziaren Kapuziner.

 

Ziel der Behandlung ist neben dem Drogenentzug insbesondere die nachhaltige Wiedereingliederung der Teenager in die Gesellschaft. Dafür werden unter anderem Ausbildungen im Zentrum angeboten. Die jungen Menschen können und sollen so wieder Verantwortung

für sich und ihre nächsten Mitmenschen übernehmen. Auch die Familien der Jugendlichen werden in die verschiedenen Therapien durch Ärzte, Therapeuten und Psychologen stark eingebunden.

 

Das Projekt kann heute bis zu 80 Jugendlichen in drei Zentren zur

stationären Behandlung aufnehmen. Fast genauso viele werden ambulant betreut. Über 1.500 Jugendliche haben seit der Gründung durch dieses Projekt einen neuen Anfang gewagt. Die Therapie ist für die Betroffene und ihre Familien kostenlos.

 

Ein Teil der Kosten wird zwar von der Regierung Ecuadors finanziert, die laufenden Kosten jedoch müssen vom Zentrum selbst gedeckt werden. Der Unterhalt eines solchen Zentrums in Ecuador ist keine Selbstverständlichkeit!

 

Wir haben uns entschieden, dieses Projekt zu unterstützen, weil wir glauben, dass es sehr wichtig ist, diesen Jugendlichen eine zweite Chance zu geben. Gelingt es, das Abrutschen in die Drogenabhängigkeit zu verhindern oder bei den betroffenen Jugendlichen den Kreislauf der Drogenabhängigkeit zu durchbrechen, können diese jungen Menschen nach erfolgreicher Behandlung Ihr Leben wieder positiv und selbstbestimmt gestalten. Sie können wieder für sich und Ihre Mitmenschen da sein. Dies ist für unseren Verein ein schönes Beispiel von nachhaltiger Hilfe.

 

Wir brauchen daher jede Spende, um dieses Projekt in Quito am Leben zu halten!

Gracias

 

 

 

Bildungsgemeinde “TRÁNSITO AMAGUAÑA”, QUITO

Transito Amaguaña wurde 1990 gegründet. Die Organisation setzt sich für die Bildung von Kindern aus indigenen Familien ein, die es auf der Suche nach einem besseren Leben vom Land in die Hauptstadt Quito zieht. Leitfigur dieser Schule war Mama Transito Amaguaña (Gründerin der ersten Schulen für Indigene in den 40er Jahren in Ecuador). Sie wollte, dass auch die „Indios“ lesen und schreiben lernen, damit auch sie die Gesetze verstehen können. Vor allem wollte sie aber das Selbstbewusstsein und die Würde der oftmals diskriminierten Bevölkerungsgruppe wiederherstellen und fördern.

 

Indigene Menschen haben es leider oft sehr schwer in der Gesellschaft und insbesondere in der Großstadt. Sie finden keinen geeigneten oder bezahlbaren Wohnraum, haben keinen Job und keine Schule nimmt ihre Kinder auf. Eine gesundheitliche Versorgung ist selten gewährleistet und sogar das Geld für Nahrungsmittel ist oftmals knapp. Diese Bevölkerungsgruppe leidet generell unter allen Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung.

 

Kinder der „Indios“ bleiben im Bildungssystem Ecuadors daher meist außen vor. Dabei benötigen gerade sie eine Bildungseinrichtung, die ihren Hintergrund und ihre Umgebung versteht und berücksichtigen kann, dass sie in einer anderen Kultur aufgewachsen sind. Noch vor wenigen Jahren war es für ecuadorianische Behörden undenkbar, eine an die Bedürfnisse der Indio-Kinder angepasste Schule zu unterstützen. Die Idee der Schule wurde daher von den Indios selbst konzipiert, realisiert und unterstützt. Zwar hat sich die Haltung der ecuadorianischen Behörden im Hinblick auf die Bedürfnisse der Indios in der Zwischenzeit geändert, dennoch bleiben viele der skizzierten Probleme, so dass die Indios in Ecuador nach wie vor stark auf Hilfe von außen angewiesen sind.

 

Die Schule Tránsito Amaguaña ist daher wichtig wie eh und je und sie hat in Quito ein Zuhause: Bescheidenst ausgestattete Klassenräume, ein wenig Schulmaterial, ein kleines Computerzentrum. Sie bietet den Kindern sowohl Unterricht in Präventivmedizin als auch psychologische Beratung an. Die Sprache ihrer Vorfahren, das Quichua, dürfen die Kinder hier wieder ohne Angst verwenden und sogar verbessern. Zurzeit gibt es in der Einrichtung 90 Schüler im Alter von 7 bis 12 Jahren. 20 junge Menschen streben das ecuadorianische Abitur an. Im Durchschnitt schaffen 10% dieser Abiturienten es, später eine Universität zu besuchen, manche davon kommen als ausgebildete Lehrer in die Einrichtung zurück.

 

Die Schule ist stark auf externe Hilfe angewiesen. Dringend wird finanzielle Unterstützung für die Kosten des Lehrpersonals benötigt. Schulmaterial wird fortlaufend benötigt und insbesondere der Sprachunterricht ist auf spezielles Schulmaterial unter Berücksichtigung des Quichua angewiesen. Auch Instrumente für den Musikunterricht sind zu kaufen.

 

Mit Deiner Spende ermöglichst Du jedem Schüler eine Chance, einen Schulabschluss zu erlangen und so später für sich und ihre Familien selbständig ein besseres Leben anzustreben. Zudem dürfen Kinder durch dieses Projekt mit gestärktem Selbstbewusstsein aufwachsen, in einer Umgebung die sie fördert und auf die Zukunft bestmöglich vorbereitet – alles unter Berücksichtigung und dem Schutz ihrer Herkunft und der eignen Indio-Kultur!

Danke für deine Unterstützung!

Muchas gracias


Projekt: Escuela popular Mujeres de Frente, Quito

Lehrerinnen, Schülerinnen und ihre Kinder
Lehrerinnen, Schülerinnen und ihre Kinder

Wir fördern die Schule „Mujeres de Frente”, eine Schule für benachteiligte Frauen und deren Kinder in Quito, Ecuador. Die Schule ist eine spezielle Einrichtung für eine der am stärksten benachteiligten Minderheiten in Ecuador: Alle Frauen hatten in ihrem bisherigen Leben nie die Chance, eine Schule zu besuchen. Sie gehören Minderheiten an, die ökonomisch und gesellschaftlich ausgegrenzt werden. Es handelt sich um ehemalige Straftäterinnen, Haushaltshilfen, Prostituierte, Straßenverkäuferinnen etc. Keine dieser Frauen hatte nie die Chance auf ein faires Leben für sich und ihre Kinder. Viele sprechen nur Quichua (Indigene Sprache), so dass sie nicht in den Genuss einer staatlichen - auf Spanisch durchgeführten – Bildung kommen können.

 

Die Schule bietet für diese Frauen und ihre Kinder eine aktive, volksnahe und vor allem nachhaltige Bildung. Die Teilnahme ist ausschließlich freiwillig. Sie bietet Raum für die Begegnung und den Austausch zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft. Die erwachsenen Frauen lernen dort erstmals Lesen und Schreiben und können sich auf die Abschlussprüfung der Hauptschule vorbereiten. So ermöglicht die Schule diesen Frauen erstmals in ihrem Leben eine echte Chance, ihr Leben zu verbessern und für Ihre Kinder und Familien zu sorgen.

 

Die Einrichtung nimmt auch die Kinder, Enkelkinder, Neffen und Nichten dieser Frauen auf und gibt ihnen einen Platz, an dem sie lernen und spielen können. Sie können Hausaufgaben machen und werden gefördert. Die Schule versucht, bestmöglich flexibel zu sein, um den Lebensbedingungen der Frauen gerecht zu werden: Neben der auf die Bedürfnisse der Frauen und Kinder angebotenen Kinderbetreuung wird mit stark individualisierten Kursmaterialen gearbeitet. Die Schülerinnen gestalten den Unterricht mit, äußern ihre Wünsche am Kursinhalt und lernen so Selbständigkeit und zielgerichtetes Arbeiten. Weitere Informationen zum Projekt findest du hier https://escuelamujeresdefrente.wordpress.com/

 

Wem helfen wir?

 

Aktuell nehmen 25 erwachsene Frauen, 27 Kinder und Teenager am Programm teil. Das pädagogische Personal und Freiwillige bilden das Herz des Projektes.

 

Wie wird geholfen?

 

Mujeres de Frente wird aktuell fast zu 100% selbstfinanziert. Die monatlichen Kosten werden vom Personal und den Schülerinnen durch Flohmärkte und den Verkauf von selbstgemachten Gerichten finanziert. Mit unserer Unterstützung, also auch Deiner Spende, wird überwiegend Schulmaterial (Notizhefte, Bücher etc.) oder Material angeschafft, aus dem die Frauen selbst etwas herstellen, um es verkaufen zu können. Außerdem wollen wir die Infrastruktur der Schule verbessern, indem wir etwa helfen, einen kindergerechten Raum zum Lernen und Spielen einzurichten. Die Kursräumlichkeiten sind teilweise renovierungsbedürftig. Wir wollen es der Schule ermöglichen, die Tische und Stühle zu reparieren, Regale zu kaufen, Wände zu streichen etc.

 

Mit deiner Spende bietest Du diesen Frauen und ihren Kindern erstmals eine echte Perspektive, einen sicheren Ort, an dem sie ihre Zeit sorglos und sinnvoll verbringen können! Du hilfst, den Schülerinnen, unabhängig und selbstbestimmt zu werden und für ihre Kinder zu sorgen.

 

¡Gracias por tu ayuda!

 

Schülerinnen beim Lernen
Schülerinnen beim Lernen

Aktuelle Spendenaktionen

JIM-Camp Festival 2018

Auch dieses Jahr durfte unser Verein beim JIM Camp dabei

sein! Vom 27. bis zum 29. Juli fand wieder das vom Rumpelmeier Kreativwerkstatt e.V. (www.rumpelmeier.de) veranstaltete Musikfestival bei Moosach im Osten von München statt – dieses

Jahr bei schönstem Sommerwetter unter freiem Himmel.

 

Unser Verein durfte die sog. Wiesenbar betreiben. Mit Unterstützung zahlreicher Freunde und Helfer unseres Vereins haben wir von Freitag bis Sonntagmorgen Getränke für die Festivalbesucher verkauft und Spenden für unsere Projekte gesammelt: Ein Teil

der verkauften Getränke sowie das großzügige Trinkgeld der Festivalbesucher gehen an den Münchner Verein für Ecuadorhilfe e.V.!

 

Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Rumpelmeier Kreativwerkstatt e.V. für das tolle JIM Camp und insbesondere an alle unsere Helfer die dazu beigetragen haben, unsere Spendenkasse aufzufüllen!

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

 

Schöner Jahresabschluss dank Lentze Stopper Rechtsanwälte

2017 war ein erfolgreiches Jahr für unseren Verein. Die Münchner Kanzlei Lentze Stopper Rechtsanwälte unterstützt unsere Projekte mit einer großzügigen Spende. Vielen herzlichen Dank!

Das Team der Münchener Kanzlei Lentze Stopper Rechtsanwälte
Das Team der Münchener Kanzlei Lentze Stopper Rechtsanwälte

Denk Pharma engagiert sich für Menschen in Ecuador

An dieser Stellen möchten wir uns ganz herzlich bei der Denk Pharma GmbH & Co. KG. für die großzügige Spende an unseren Verein bedanken. 

 

Schon kurz nach dem Erdbeben 2016 hat das Münchner Unternehmen eine große Sendung Medikamente für die Opfer der Naturkatastrophe gespendet.

 

Dieses Jahr sind Mitarbeiter der Denk Pharma beim 32. München-Marathon mitgelaufen, vom Geschäftsführer gab es eine Spende pro gelaufenen Kilometer.

 

Tausend Dank an die tapferen Läufer und an Denk Pharma!

 

Mehr über Denk Pharma erfährst du hier.


JIM-Camp Festival 2017

Vom 28. bis zum 30. Juli fand das Festival für elektronische Tanzmusik Jim-Camp in Grafing statt. Wir haben als Parkplatzwächter gearbeitet und Spenden für unsere Projekte gesammelt: Die Hälfte der Parkeinnahmen gingen an den Münchner Verein für Ecuadorhilfe e.V. !

 

Vielen Dank an alle Mitglieder, insbesondere an Birgit Strauß für die Chance, auf dem Festival für unseren Verein Spenden zu sammeln. Einen speziellen Dank gilt  DJ Cris Heyer für seine großzügige Spende.

 

Mehr über das Jim-Camp erfährst du über Facebook.