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Förderprojekte

Spende für die Fischergenossenschaft Canoa

Das Fischerdorf Canoa wurde vom Erdbeben 2016 schwer getroffen. Die Region erholt sich generell nur langsam von der Zerstörung, der Wiederaufbau kommt nur langsam voran.

 

Unser Verein wollte die von der Fischerei abhängigen Familien aus Canoa unterstützen und hat für 37 Fischer Fangnetze gespendet. Damit können die Garnelenfischer ihre Familien weiterhin mit dem Fang von Shrimps ernähren. Die Übergabe der Fischernetze in der lokalen Genossenschaft hat im Oktober 2018 stattgefunden.

 

Danke an alle, die gespendet haben und vor Ort die Übergabe der Netze möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt unserem Freund Mitch Nissl, der sich während seines Urlaubs in Ecuador die Zeit genommen hat, die Netze an die Fischer im Namen unseres Vereins zu übergeben.


Jugendzentrum „La Dolorosa“, Quito

Seit 2007 hilft das Jugendzentrum „La Dolorosa“ in Ecuadors Hauptstadt Quito in die Drogenabhängigkeit abgerutschten Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren, um Ihnen einen Ausstieg aus der Drogenabhängigkeit zu ermöglichen und ein neues besseres Leben aufzubauen.

 

Ziel des Zentrums ist es, den Kreislauf der Drogenabhängigkeit zu unterbrechen und die Jugendlichen zu behandeln, die sich durch den Drogenkonsum von ihren Familien, der Schule und der Gesellschaft abgewendet haben, aber eine zweite Chance suchen. Auch Jugendliche, die in Gefahr sind, aus Perspektivlosigkeit ins Drogenmilieu abzurutschen, werden hier angesprochen und über die Folgen des Drogenkonsums aufgeklärt. So werden etwa Aufklärungskampagnen in Schulen unterhalten. Träger der Organisation ist der katholische Orden der Terziaren Kapuziner.

 

Ziel der Behandlung ist neben dem Drogenentzug insbesondere die nachhaltige Wiedereingliederung der Teenager in die Gesellschaft. Dafür werden unter anderem Ausbildungen im Zentrum angeboten. Die jungen Menschen können und sollen so wieder Verantwortung

für sich und ihre nächsten Mitmenschen übernehmen. Auch die Familien der Jugendlichen werden in die verschiedenen Therapien durch Ärzte, Therapeuten und Psychologen stark eingebunden.

 

Das Projekt kann heute bis zu 80 Jugendlichen in drei Zentren zur

stationären Behandlung aufnehmen. Fast genauso viele werden ambulant betreut. Über 1.500 Jugendliche haben seit der Gründung durch dieses Projekt einen neuen Anfang gewagt. Die Therapie ist für die Betroffene und ihre Familien kostenlos.

 

Ein Teil der Kosten wird zwar von der Regierung Ecuadors finanziert, die laufenden Kosten jedoch müssen vom Zentrum selbst gedeckt werden. Der Unterhalt eines solchen Zentrums in Ecuador ist keine Selbstverständlichkeit!

 

Wir haben uns entschieden, dieses Projekt zu unterstützen, weil wir glauben, dass es sehr wichtig ist, diesen Jugendlichen eine zweite Chance zu geben. Gelingt es, das Abrutschen in die Drogenabhängigkeit zu verhindern oder bei den betroffenen Jugendlichen den Kreislauf der Drogenabhängigkeit zu durchbrechen, können diese jungen Menschen nach erfolgreicher Behandlung Ihr Leben wieder positiv und selbstbestimmt gestalten. Sie können wieder für sich und Ihre Mitmenschen da sein. Dies ist für unseren Verein ein schönes Beispiel von nachhaltiger Hilfe.

 

Wir brauchen daher jede Spende, um dieses Projekt in Quito am Leben zu halten!

Gracias

 


Projekt: Escuela popular Mujeres de Frente, Quito

Schülerinnen beim Lernen
Schülerinnen beim Lernen

Wir fördern die Schule „Mujeres de Frente”, eine Schule für benachteiligte Frauen und deren Kinder in Quito, Ecuador. Die Schule ist eine spezielle Einrichtung für eine der am stärksten benachteiligten Minderheiten in Ecuador: Alle Frauen hatten in ihrem bisherigen Leben nie die Chance, eine Schule zu besuchen. Sie gehören Minderheiten an, die ökonomisch und gesellschaftlich ausgegrenzt werden. Es handelt sich um ehemalige Straftäterinnen, Haushaltshilfen, Prostituierte, Straßenverkäuferinnen etc. Keine dieser Frauen hatte nie die Chance auf ein faires Leben für sich und ihre Kinder. Viele sprechen nur Quichua (Indigene Sprache), so dass sie nicht in den Genuss einer staatlichen - auf Spanisch durchgeführten – Bildung kommen können.

 

Die Schule bietet für diese Frauen und ihre Kinder eine aktive, volksnahe und vor allem nachhaltige Bildung. Die Teilnahme ist ausschließlich freiwillig. Sie bietet Raum für die Begegnung und den Austausch zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft. Die erwachsenen Frauen lernen dort erstmals Lesen und Schreiben und können sich auf die Abschlussprüfung der Hauptschule vorbereiten. So ermöglicht die Schule diesen Frauen erstmals in ihrem Leben eine echte Chance, ihr Leben zu verbessern und für Ihre Kinder und Familien zu sorgen.

 

Die Einrichtung nimmt auch die Kinder, Enkelkinder, Neffen und Nichten dieser Frauen auf und gibt ihnen einen Platz, an dem sie lernen und spielen können. Sie können Hausaufgaben machen und werden gefördert. Die Schule versucht, bestmöglich flexibel zu sein, um den Lebensbedingungen der Frauen gerecht zu werden: Neben der auf die Bedürfnisse der Frauen und Kinder angebotenen Kinderbetreuung wird mit stark individualisierten Kursmaterialen gearbeitet. Die Schülerinnen gestalten den Unterricht mit, äußern ihre Wünsche am Kursinhalt und lernen so Selbständigkeit und zielgerichtetes Arbeiten. Weitere Informationen zum Projekt findest du hier https://escuelamujeresdefrente.wordpress.com/

 

Wem helfen wir?

 

Aktuell nehmen 25 erwachsene Frauen, 27 Kinder und Teenager am Programm teil. Das pädagogische Personal und Freiwillige bilden das Herz des Projektes.

 

Wie wird geholfen?

 

Mujeres de Frente wird aktuell fast zu 100% selbstfinanziert. Die monatlichen Kosten werden vom Personal und den Schülerinnen durch Flohmärkte und den Verkauf von selbstgemachten Gerichten finanziert. Mit unserer Unterstützung, also auch Deiner Spende, wird überwiegend Schulmaterial (Notizhefte, Bücher etc.) oder Material angeschafft, aus dem die Frauen selbst etwas herstellen, um es verkaufen zu können. Außerdem wollen wir die Infrastruktur der Schule verbessern, indem wir etwa helfen, einen kindergerechten Raum zum Lernen und Spielen einzurichten. Die Kursräumlichkeiten sind teilweise renovierungsbedürftig. Wir wollen es der Schule ermöglichen, die Tische und Stühle zu reparieren, Regale zu kaufen, Wände zu streichen etc.

 

Mit deiner Spende bietest Du diesen Frauen und ihren Kindern erstmals eine echte Perspektive, einen sicheren Ort, an dem sie ihre Zeit sorglos und sinnvoll verbringen können! Du hilfst, den Schülerinnen, unabhängig und selbstbestimmt zu werden und für ihre Kinder zu sorgen.

 

¡Gracias por tu ayuda!

 

Lehrerinnen, Schülerinnen und ihre Kinder
Lehrerinnen, Schülerinnen und ihre Kinder